ALLES wegen Onkel Fred

Die Urne des soeben verstorbenen Onkels soll einen Ehrenplatz erhalten. Dabei geschehen groteske Missgeschicke. Im Bemühen, sie zu vertuschen, kommt ungeahnter Schwung in festgefahrene Lebensverhältnisse.

Hugo ( Jens Pelny) ist ein Schlamper und Schnorrer, der bei seiner Schwester Regina ( Gudrun Rosenke) auf deren Kosten lebt. Seinen beiden „ Flammen“ erzählt er aber genau das Gegenteil. So sichert er sich die doppelte Fürsorge von Sonja ( Christine Richter) und Stefanie ( Verena Kubina). Da alle im selben Haus wohnen, hat Hugo beide Hände voll zu tun, damit seine Lügengeschichte nicht auffliegt und die Damen sich nicht begegnen. Als Regina vom Urlaub zurückkommt, steht in der chaotisch zugerichteten Wohnung ein ihr unbekanntes Gefäß, dessen aschigen Inhalt sie kurzerhand in den Müll kippt. Darüber ist ihr Bruder Hugo mehr als entsetzt, denn es handelt sich um die sterblichen Überreste des Onkels. Die Urne muss wieder gefüllt werden, das steht fest. Nur womit? Plötzlich klingelt es, der zerstreute Waldemar ( Jürgen Seifert) steht in der Tür und Regina hat auf einmal Schmetterlinge im Bauch. Doch Hugo erzählt Waldemar die unmöglichsten Schauermärchen über seine Schwester, denn er befürchtet das Ende seines bequemen Lebens. Und da Regina vermeintlich „ den armen Onkel Fred in den Müll geschmissen hat“, hat Waldemar begreiflicherweise ein wenig Angst, mit Regina allein den Abend zu verbringen. Was am Ende passiert, sehen sie es sich selbst an, Ihre Lachmuskeln werden sicher zu vibrieren!

Die Rollen und Ihre Darsteller

 

Regina Wächter: Gudrun Rosenke

Hugo Wächter – Bruder von Regina: Jens Pelny

Dr. Waldemar Kinkel – Bekannter von Hugo: Jürgen Seifert

Sonja Brand–Wohnungsnachbarin,

Freundin von Hugo:  Christine Richter

Stefanie Bander-Wohnungsnachbarin,

Freundin von Hugo: Verena Kubina


Produktion: kleines theater herne

Ein Stück von: Heidi Mager

Regie: Jürgen Seifert

Regieassistent: Bernie Enger
Bühnenbau: Klaus Goschkowski

Premiere: Juni 2009

 

Aufführungsrechte:

Deutscher Theaterverlag Weinheim